nach dem essen ging mein vater zu sich nach hause und ließ mich noch ein bisschen dort alleine - alleine mit denen, dort wo ich mich nicht mehr so wohl fühle, wie ich es damals immer tat.
nach der beschererung und kuchen esse, wollten sie eine runde spazieren gehen. dies war der perfekte zeitpunkt um mich von ihnen zurück zuziehen. ich ging also in der zeit zu meinem vater. ich weiß nie so richtig, worüber ich mit ihm reden soll und ich glaube ihm geht es da genauso. aber auch wenn wir dort sitzen und uns anschweigen, fühle ich mich wohl bei ihm. viel wohler, als bei meiner tante. nebenbei lief der fernseh und immer wenn wir gerade kein gesprächsthema hatten, schauten wir hin.
die einzigen beiden personen von denen ich mich wirklich gewollt und angenommen fühlte, waren mein vater und die 3jährige tochter meiner cousine. die kleine war total anhänglich und auch wenn das letzte zusammentreffen schon ein jahr her ist, konnte sie sich noch gut an mich erinnern. es mag vielleicht ein wenig blöd klingen, aber mit ihr zusammen hatte ich den meisten spaß an diesem tag..
ich war so froh, als ich dann nach hause gefahren bin. ja, ein bisschen schade ist es schon, denn nun dauert es wohl wieder ein jahr bis ich diesen teil der familie wiedersehe. aber da ich mich eh nicht mehr so wohl fühle bei ihnen, ist es nur halb so schlimm.
genau so wie mittlerweile fast in allen lebenslagen,
geht es mir nun sogar schon bei meiner familie.

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